Corona verschärft die Soziale Ungleichheit

Corona verschärft die Soziale Ungleichheit

Corona verschärft die Soziale Ungleichheit

Corona verschärft die Soziale Ungleichheit

Die Covid-19-Pandemie verschärft weltweit die soziale Ungleichheit, so schreibt die Entwicklungsorganisation Oxfam in einer Medienmitteilung. Laut eines aktuellen Berichtes droht eine Verschärfung der wirtschaftlichen Ungleichheit in fast allen Ländern gleichzeitig. Dies liege auch daran, dass die Wirtschaft vor allem auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sei.

 

Während die reichsten Menschen ihre Verluste in nur neun Monaten wettmachen, könnte die wirtschaftliche Erholung der Ärmsten mehr als ein Jahrzehnt benötigen. Das Vermögen der zehn reichsten Männer der Welt ist seit Februar 2019 trotz der Pandemie um fast eine halbe Billion Dollar gestiegen. Dieser Gewinn wäre mehr als ausreichend, um die gesamte Weltbevölkerung gegen Covid-19 zu impfen und sicherzustellen, dass niemand durch die Pandemie verarme.

 

Gleichzeitig erlebe die Welt die schlimmste Erwerbskrise seit über 90 Jahren, mit Hunderten Millionen Menschen, die Einkommen oder Arbeit verlieren. Frauen sind weltweit am stärksten durch Einkommens- und Arbeitsplatzverluste bedroht, heisst es in der Mitteilung weiter. Obwohl diese weltweit etwa 70 Prozent der Arbeitskräfte im Gesundheits- und Sozialwesen ausmachen.

 

 

Hier geht’s zur Oxfam Studie:

https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2021-01-25-milliardaere-profitieren-trotz-pandemie-aermsten-abgehaengt

 

Die Pandemie und das Leben an der Armutsgrenze

Die vielen Hilfsanfragen, die uns auf der Sozialberatungsstelle erreichen, zeigen deutlich, dass in Krisensituationen gerade die Schwächsten einer Gesellschaft am stärksten in Bedrängnis kommen.

Aufgrund von Kurzarbeit oder stornierten Aufträgen geraten Viele in existenzielle Not. ​​​

Die Situation für Menschen und Familien, die schon vor der Corona-Krise am Existenzminimum lebten, verschärft sich in der Corona-Krise zusätzlich.

 

Begehrte Nebenjobs sind rar geworden, die Kurzarbeit nagt am vorhandenen Budget. Für Angestellte im Stundenlohn verschwindet dringend nötiges Arbeitsvolumen. Dadurch vermindern sich die kleinen Einkommen. Zusätzliche Ausgaben wie zum Beispiel ein Zahnarztbesuch reissen ein grosses Loch in die Kasse.

 

 

Was wir dagegen tun

  • Wir unterstützen die Menschen mit einem professionellen Beratungsangebot
  • Wir können Überbrückungshilfen leisten, um eine überfällige Miete oder den Zahnarztbesuch des Kindes zu bezahlen
  • Wir arbeiten mit Stiftungen und Fonds im Kanton zusammen
  • Wir verschenken Einkaufsgutscheine, Schutzmasken, Lebens- und Hygienemittel
  • Wir haben ein offenes Ohr